Das Wheelmap Projekt

von Lena Henresz, Albert-Schweitzer Realschule, 8d

 

 

Am Dienstag dem 18. Oktober starteten wir endlich unseren Hauptteil des Projekts nach langen und stressigen Vorbereitungen.

 

An diesem Tag hat es leider auch etwas geregnet doch das hat uns nicht daran gehindert die Läden für behinderte Leute zu mappen.

 

 

Unser Projekt ist Läden auf Barrierefreiheit zu testen und das dann in der App „Wheelmap“ einzugeben. Das Ampelsystem ermöglicht uns dies in wenigen Sekunden. Ab und zu haben wir auch paar Fotos gemacht die wir dann hinzufügen können sowie auch Kommentare zu Läden oder Orte die noch nicht auf der Karte vorhanden sind. Rollstuhlfahrer können so ganz einfach im Internet oder in der App nachschauen. Falls die Läden keine Wheelramp hatten haben wir Werbung für die Wheelramp gemacht.

 

Nicht nur Schulklassen können die Rollstuhlfahrer unterstützen, sondern auch andere Leute in dem man sich einfach die App runterlädt und sogenanntes „Wildmapping“ macht. Unterstützt haben uns Rollstuhlfahrer, die wir sogar vor dem Projekt kennenlernen durften. Nebenbei haben wir auch leere Rollstühle bekommen, so konnte jeder mal testen wie es ist in einem Rollstuhl zu sitzen. Es war ein sehr komisches Gefühl und niemand konnte sich daran gewöhnen, nicht mehr laufen zu können. Alle waren eine Erfahrung reicher und wir konnten uns viel besser in das Leben von Behinderten Menschen hineinversetzen. Also war es nicht nur für ein guten Zweck eine Karte für Rollstuhlfahrer zu erstellen, wir selbst können uns nun viel besser in solche Lagen hineinversetzen.

 

Mir selbst ist leider auch aufgefallen, dass wenn man anders ist, zum Beispiel im Rollstuhl sitzt, man viel mehr auf der Straße angeguckt wird als wenn man ganz normal wie jeder andere laufen kann. Viele Ladenbesitzer waren sehr freundlich andere eher abweisend, aber für das Endergebnis war es das wert. Umfragebögen haben wir auch gemacht.

 

Ich persönlich finde das Projekt sehr gut und hilfreich, da Rollstuhlfahrer meistens nicht rauskommen oder einen Betreuer dazu brauchen, da sie in die meisten Läden nicht reinkommen. Die Rollstuhlfahrer sind genauso Menschen wie wir, sie sind genau gleich, außer das wir laufen können und sie nicht. Unserer Klasse hat dieses Projekt sehr Spaß gemacht und hat sogar unsere Einstellung geändert. Die Rollstuhlfahrer haben uns sehr bei unserem Projekt geholfen. Im Ganzen war es eine tolle Idee und es ist sehr gut gelaufen. Wir haben sehr viel über das Leben von Behinderten Menschen gelernt und dazu vielen Leuten im Landkreis Böblingen geholfen mit dieser Wheelmap.

 

Was ist neu?

Schulanmeldung

Girls'Day/Boys'Day

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